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Goldscheurer Schützenordnung

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Die Goldscheurer Schützenordnung


 

Das Wandgemälde verdanken wir unserem Ehrenmitglied Franz Osswald.Nach einer umfangreichen und schwierigen Arbeit ist es uns gelungen die Goldscheurer Schützenordnung in das Internet zu stellen und somit weltweit jedem Interessenten zugänglich zu machen.
Damit wurde eine Verbindung zwischen der alten Schützentradition und dem modernen Schießsport hergestellt.
Wir danken Herrn Prof. Dr. Franz X. Vollmer, der die Schützenordnung im Generallandesarchiv entdeckt und übersetzt hat, unserm Ehrenmitglied Rudolf Siebert, der die Schützenordnung erstmals mit Schreibmaschine abschrieb, Herrn Uwe Schüssele, Schütze der Schützenkameraden in Goldscheuer, der die Schützenordnung in eine Word-Datei tippte und nicht zuletzt, unserem Webmaster Patrick Fritsch, der die Schützenordnung ins Internet einstellte.

Schützenordnung in dem Gericht Goldscheuer, gegeben von Erzherzog Ferdinand von Österreich, ohne Datum.
(nach 1554, möglicherweise 1559)

Original: Generallandesarchiv Karlsruhe 229 / 81021

1. Wir der ... Erzherzog Ferdinanden zue Österreich Unseres genedigsten Herrn Landvogt und Amptleuth in Ortenaw fuegen hiemit Allen und Jeden unsern Amptsangehörigen Burgern Im Gericht Ortenberg, denen bey nechster Musterung (Zuerettung gemeinen Landts und zwar selbs aignen haußhaltung) Mußceten unnd gemeine handrohr Aufferlegt worden, zu wissen: Demnach bißhero Allerhandt Unordnungen in haltung der gesellschafften Erwaxen, also das dardurch das gemain schiessen an gewonlicher Zielstatt, und die Auferlegte Rohr, In Abgang, Wie auch die Burger in große Unyebung und hinleßigkheit geraten, dermaßen daß Im fahl der notwehr, darvor Uns Gott der herr genedig behüten welle, Sich kheiner des Andern Zugetresten, Sonder vielmehr in Zug und Ordnung, mit Ahnschauung der Rohr, und Loßbrennung derselben, Höchlich zu befahren hette, Dem Aber Allene Zufürkhommen, Und damit ein Jeder mit schießen geschickgt, Abergericht unnd tauglich, Auch guote gesell-, bruder- und freindtschafft gepflanzt, Und dagegen Allerhandt Zweytrechtigkheiten, mißbrauch, Neüd, Zenckg, Auch Anderer böße Zufäll vermitten Pleiben Und außgereyt Auch Abgeschafft werden.
2. Haben wir Innamen höchstermelter... Unseres gsten (Gnädigsten) herrn Volgende Ordnung allen schüzen, so mit Mußceten und handrohren, Umb Irer Dht (Durchlaucht) freygab schiessen, Und in der gesellschafft sein werden. Zum besten Angestelt und begriffen. Die aini Jeder der gepür nach bey nachgeschriebnen Pönen (Strafen) Zuhalten wüssen würt, Inmassen wir dann hiemit Zum uberfluß, selbige Zuhalten, Allen schüzen bey 1 ... Unnachläßlich Zu bezahlen, gepotten haben wöllen. Darüber auch dann ain Jeder schießgesell den Andern so dißer nachstehenden Articuln ainen oder mehr gebrechen und nit halten, sehen oder darwider Reden hören würt, bey seinem Aydt Ruegen und Jederzeit ainem schützenmeister oder Rottmeister bey Zeiten Anzeigen. Und daran nichts Verschweigen oder Verschonen soll Alles Erbarlich treuwlich und ungeuorlich.

    Unnd seindt diß Articull.
1. Namblichen und Zum Ersten. Dieweil ainen Jeden Schießgesellen bewüst, daß hieuor In Allen drey ... (fehlt: Stäben oder Dörfern) Alß Ortenberg, Zell Und Goldtscheüren, Sondere Rain und Zillstätten gehalten werden, Dardurch dann mehrer teils zur Hinleßigkheit gerathen. Damit Aber unpillicher Uncosten in ainem oder dem Anderen Vermitten bleibe, So gepieten wir und wölln, das nun fürohin, die Gemeingesellschaft und Zillstatt zu Ortenberg, Allß deß Gerichtshauptdorff, gleich wie An Anderen Orten gehalten. Und die Gemainschießmaur, und gesellen hauß daselbsten Zu Ortenberg, durch gemeine schüzen, In Daur und Ehren, ohne Abgengigs Erhalten, Und durch ein Jeden mit dem Rohr, wie es Ime bey nechster musterung Aufferlegt worden geschoßen werden soll. Es sollen auch hiemit Alle Zill Rohr, Zundel oder Schwam hölzlin Abgeschafft sein, Sonder ain Jeder mit Auffgestraubten Brenenden Lunten, sein schüz, mit Ordlichem Anschlag loß brenen. Unddann dieweil Es Obangergtem Kirspel Goldscheür nach Ortenberg Alß irem Hauptdorff Zu Ziehen Zu weit gelegen, Sollen sie desselben Entlassen sein, Aber nicht desto weniger bey Inen gleichmessige ordnung gehalten werden.
2. Zum Andern, sollen alle schüzen, So Irer Dht (Durchlaucht) verlopt seindt Järlichen Auf Sontag vor Sanct Jörgentag, Auff gewohnlicher Zillstatt Zusamen khomen, Ainen Gemeinen Schützenmeister Sodann Jedem (fehlt: Dorf) Ainen Rottmeister erwöllen. Und welcher zum Schützen- oder Rottmeister Erkhendt württ, Der soll sich kheineswegs wider sezen und speren. Sonder Allß Paldt ainem Schultheißen, oder treuw an Aydestatt geben, Iren nuzen Zufürderen und schaden Zuwenden. Und so dann das Jar herumb khompt, So Soll der Schützenmeister und seine Rottmeister So an Ir statt gezogen werden In beysein Jemandtes von den Herren Amptleüten, Und Schultheißen, Auch der geordneten Rottmeister, Erbare uffrechte Rechnung und Lifferung thun, Waß auch bey Jeder Rechnung Im Vorstandt Pleiben würt, Daß soll zu Gemeingesellschaft nuz Und fromen bestes Vleiß Verwendt und Angelegt werden.
3. Zum Drytten. Wann der Schüzenmeister, Zu welcher Zeit das wehre, den Rottmeistern, Und die Rottmeister Auß beuelchen (=Befehl) des Schüzenmeisters, den Gemeinen schüzen waß beuehen Und zu thun gepieten würden, dem solle münkhlichen nachgelept werden. Da sich Aber Einer oder mehr darwider speren und nit thun wölten, der oder die sollen so offt das beschehe Jeder Acht Pfening in di Byxen Zubezahln schuldig sein.
4. Item und zum Vierten soll Jeder under den muscatieren Und Gemeinen schüzen Zu Doppelt erlegen 2 ß den Reinschießhauß auch Andere Spil darauß Zuerhalten.
5. Zum Fünfften sollen durchs Jahr Sechzehen Sontag geschossen, Und am nechsten Sontag nach St. Jörgentag Angefangen werden.
6. Zum Sechsten Welcher Under den schüzen, Wehr der wehre, Auff sein Ordentlichen Sontag muetwilliger weiß, Außpleiben und nit schießen würde, Der soll nach Erkhandtnuß der schüzen gestrafft werden, Oder ufs wenigist den saz in die Byxen verpessern, Es verhindere in denn Leibs- oder Herren noth.
7. Furs Sybendt, sollen die Gemeine schüzen, umb die best oder freygab, Alle Sontag Jeder Drey und die Muscatierer An Irem Sontag Jeder Zwen schüz thun, Und welcher dieselb gab, Im Jar sinmahl gewinet, der soll sich damit settigen laßen, Und den schüzen dagegen für ain Verehrung Zwen schilling geben, Und dem Zeiger den Andern sontag die scheüben helffen auffhenkhen, Das feür auff die Zielstatt bringen, erhalten, Und zu der Andern scheüben Zeigen.
8. Item Und so zum Achten ein frembder schüz, der nit in der gesellschafft wehre, mit schießen wollte, Soll er einen schuz mehr haben dann der heimbsch. Und Allso das best oder freygab ohne gestochen freygewunen, Und so ers dergestalt gewunen hette, Soll er dagegen Zween schilling den Schüzen verehrn, Und dem zeiger vier Pfening Erlegen. Und so ain heimbischer und frembder gleiche schüz hetten Umb die freygab, So hatt der heimbsch die freygab, und der frebdt die nechst best, darnach, Und erkegt derselben halben Acht Pfening in die Büxen.
9. Und fürs Neünt, ainer Jeden Rottsaz und gaben betreffent, Mag derselben Rottmeister doch Allwegen im beysein deß Schüzenmeisters, den saz mit den gesellen ordnen, Und gaben machen, so guet und aufs best Sy khönen, Und der saz erleiden mag Und sollen Allwegen die gaben gemacht werden, wann die Gemeinschüzen Am Drytten und die Muscatierer Im Zweiten schuz seindt.
10. Zum Zehenden, Welcher schüz, Er sey in welcher Rött er wöll, mit der Anderen Rott, Zuschießen Lust hette, Dem soll es gönt sein, hat Er Aber seiner rott, das best gewunen, Soll es Ine nit mehr geuolgt, Sondern sonsten die gleichheit wie vorstet gehalten werden.
11. Item welcher Schuz Zum Eylfften, An seinem Ordenlichen Sontag mit seinem Rottmeister nit Umb Zwelff Uhren, An gewohnlicher Zielstatt Erschinen und seinen Namen nit nit hören laßen, Sonder zu spott khomen württ, der soll Jedes Mohl in die Bychs verpessern VI Pfening.
12. Es sollen auch Zum Zwelfften, gemeine schüzen, ainen Erlichen Vertrauirten Biderman, ZU ainem Zaiger, so darzu teugenlich, Und deß Rein halber geseßen, bestellen und Annemen, Welcher dem Schützenmeister die treuw An Aydesstatt geben soll, Iren nuzen Zu fürderen, schaden Zuwarnen Und wenden, Auch dem Armen Als dem Reichen, Niemandt Zu Lieb oder zu Laydt, Erbarlich uffrecht und Redlich, Zu Zeigen Und Khein gab geschenckh, Neid oder haß Ansehen, Sonder Allzeit seinem Ampt fleißig Außwarten, und sonderlich auff Anziehung der schellen im standt Acht nehmen. Und welcher schüz schiesset, und die schell nit Anzeicht, der soll den schüzen Zwen Pfening in die Büchs verpessern, Und wann dann der zeiger, auch ainem schüzen ein schuß übersicht, der solle den schüz auch Vier Pfening verfallen sein. Dami wisse sich ain Jeder Zuhüeten.
13. Weitter solle der Zeiger alle samstag, oder so es die Notturfft erfordert, denn Rein schwerzen. Sonderlich soll Er Auch Acht haben, welcher schüz nit durch die schüeben shießt. Beschehe es ainem, Soll derselb schuz nit gelten, Er hette dann Aest oder Nagel droffen.
14. Item Es solle Zum Vierzehenden der Schüzenmeister oder Rottmeister, Alle sontag mit Zeiger hinauß Zum Rein gehen, die scheüben besichtigen, Und die Alten Löcher in der scheüben Zuschlagen. Damit khain Argwohn gespürt werde.
15. Zum Fünffzehenden, soll khein Schirpff oder Gell schuz nit gelten, Sonder frey und ungezweiffelt, An die scheüben gehen. So aber ainer An eim schuz Mangel hette Und selbigen Zu beschehn begerte, So soll der Schüzenmeister mit dem Rottmeister hinaußgehn, Und den schuz besichtigen. Was Sy darüber Erkhenen dabey soll es beleiben; Und soll ein Jeder so die besichtigung begern würt, 2 Pfening ind die Büchs erlegen.
16. Item so man Zum Sechzehenden Auf ein Jeden Sontag Außschießen will, So sollen durch die Gemeine schüzen Zwen schüz, Vorm Abentzehren und der drytt nach dem Abentessen geschehen, Und will mans den Muscatierern frey gestellt haben, Daß Sy Ihre Zwen schüz nach ainander oder Zertheilt thun mögen, dhann will Auch kheinen hiemit daß Er Zechen solle, gezwungen haben.
17. Es soll Auch Zum Sibenzehenden, khein Vortel Im schießen gebraucht werden, Sonder ain jeder schüz mit freyen schwebenden Armen, mit der Büchs Am Anschlag, Auff oder An die Achßell nit rüeren, Dann so ainer dermassen erfunden würde, der verleirt sollichen schuz und VI Pfening In die Büchsen. Es soll auch kheiner ohn Erlaubtnuß deß Schüzenmeisters Auß eines Andern büchßen schießen bey VIII Pfening In die Büx.
18. Item Es soll Zum Achtzehenden, der Schüzenmeister mit Bulffer und Bley gefaßt sein, damit wo ain schüz desselben vonnöten were daß ers Ime geben khöne. Soll Aber mehr nit dann Auf 1 Verling Buluer ein Pfening, und uff ein Pfundt Bley ein heller in die Büx empfahen.
19. Unnd da sich zum Neünzehenden, Auch bey Wehrendem schießen Spen oder Irrung Zutrüegen, Sy wehrn wie Sy wollten, Sollen dieselben für den Schüzenmeister und die Rottmeister gepracht werden, Die sollen dann Zwen Außer der gesellschaft zu sich nehmen die verhören, und was Sy darüber sprechen, dabey soll Es ohn weitterung Pleiben, Es wehre dann die die sach so wichtig, Sollen sy selbige Ahne, Unß weyßen. Da Sy Aber waß sprechen und erkehnen, und einer oder mehr irer Erkhandtnuß nit würkhlich nach khomen würde, der soll fünff schilling ihne gand in die Büchs verfallen, Und dannacht unser straff gegen Ime vorbehalten sein.
20. Zum Zwanzigsten, Welcher schüz bey wehrender Gesellschaft es sey wo es wölle den Namen Gottes yppiglich in Mundt neme oder sonst Allerhandt Unzichtige Reden, und geberden treiben würde, der Soll Jedes mahl sechs Pfening In die Büchsen Verpessern, Und der gleichsfalls sechs Pfening verfallen sein, der solche schwier oder Reden gehört, Und nit Angezeigt hette.
21. Item Es soll kheiner, den Andern heißen Liegen oder schelten bay straff sechs Pfening In die Büchßen.
22. Item Welcher ein Schuz getroffen hette, Und denselbigen dem schreiber uff Zu Ziechnen vergessen thete, auch gleich ain Anderer schuz darnach beschehe, So soll der vergessen schuz verlohrn sein. Er wölle dann fünff Pfening dafür in die Büchs erlegen, Allso dann soll Ime der schuz Passiert werden.
23. Item Es soll khein schüz ohn erlaubtnuß, hinauß Zum Rein gehen, bey straff zwei Pfening In die Büchßen.
24. Item Es soll auch khein schüz, den Zapffen oder Uberguß des models an der Kugell lassen, Und nit mit schiessen bey straff vier Pfening In die Büchßen.
25. Item so ein schüz Zum drytenmahl im standt anschlecht, und Ime die Bichs drey mahl versagt, der hat sein schuz verlohrn. Und wan ein schüz, sein Büchs, Von Im würff im Zorn, nachdem Sy Ime versagt, der verfelt sechs Pfening in die Büchßen.
26. Item Es soll ein schüz, nit mehr denn eine Kugell Zumal laden. Wo einer darüber funden würde, der Zwo Kugeln geschossen hette, der verfelt den schüzen sein Büchs, Und Alle darzugehörige Rüstung. Und soll zu einer gesellschaft stehn, Ob Sy Inen wider bey Inen dulden wöllen oder nit.
27. Item so ein Rott, Welche die Wehre, Auff Iren Ordlichen Sontag Umb die freygab schiessen, Und durch Sy die scheub nit getroffen würde, So soll Inen Umb dieselb freygab, Auff einen Andern Sontag Zuschießen Vorbehalten sein. Aber Umb die Andern gaben, so Auß dem Saz gemacht, gestochen werden, Und Irh der nechst die Best gewunen haben.
28. Fürs Acht Und Zwenzigist, Wann Uff vorgemelten Sontag vor Sanct Jergentag, Alle schüzen auff gwohnlicher Zielstatt Zusammenkhomen seindt, Und ein Neuwn schüzenmeister und Vier Rottmeister Erwehlet werden haben, So soll gleich nach beschehener wahl Alle schüzen, demselben schüzenmeister Iren gepürenden doppel Zuerlegen schuldig und verbunden sein.
29. Item Es soll zum Neun Und Zwenzigisten, khenier der hinder einem steht, der geschossen hat, Es Sey im standt oder hinden, sagen du hast gestroffen, Zu kuhrz oder zu lang weder Lüzel noch Vil, Er werde dann von dem so geschossen hat gefragt, Mag er Ime seines wissens, den schuz woll Anzeigen. Welcher dawider thät soll bessern vier Pfening in die Büchß, So Aber ein frembder herwider thät, der nit in die gesellschaft, oder khein schüz ist, dem soll macn von stundt Ahn die Brütschen schlagen, der Büeß dann mit Obgemelter Pänn.
Es soll auch kheiner sein Prenende Lunten oder Zundel, In die hütten, da die schüzen Laden, oder Ihre gezeüg haben tragen, Bey Peen sechs Pfening in die Büchßen.
30. Item Es soll kheiner kheinen der Am standt steht, schießen will, mit worten oder werckhen Irren, einichen Weeg bey Peen ein Schilling in die Bychß. Ob Aber ainer etwas betrug oder das widerschiessens Recht, wehre, braucht oder brauchen wolt, das mag ein Jeder mit guoten Züchten bereden oder seinen nechsten schießgesellen sollichen betrug Anzeigen, biß er geschießt.
31. Item Welcher der vorgemelten straffen aine oder mehr Verfelt, der soll die von stundt Ahn bey derselben tag Zeit eim schüzenmeister geben, mit gelt oder pfandt bezahln. Welcher sollichs nit thät, dem sollen seine schüz nichts gelten, Zu gewinnen, Byß Er dem Schüzenmeister den willen hierumb macht.
32. Entlichen sollen Alle Jahr, durch den Schultheißen Schüzenmeister, Vier haimbliche Rüeger, oder Auffmerckher gezogen werden. Dieselben sollen globen und schwern Alles was in dißer Ordnung brgriffen, dem Schultheißen und Schüzenmeister, heimblich Anzuzeigen. Es solle auch die heimblichheit durch den Schüzenmeister Und Vier Rottmeister noch die heimbliche Rüeger, oder Auffmerckher nit geoffnet werden, Dann allein dem Schulheißen Und Schüzenmeister wie Vorsteet. Damit die Rüeger nit gehasst und was Allso gerüegt würt, Soll fleissig aufgeschrieben, und Zum Endtschiesßen, in die Büchßen gelegt werden.

     
   
   
   
   
 

 

 

 
     

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